Wer eine Sauna will muss sich erst entscheiden was für eine er will. Denn es gibt so viele Sauna Arten, dass man auch mal gern den Überblick verliert. Hier sind die gängigsten Varianten, die Sie kennen sollten, aufgelistet.

 

Finnische-Sauna

Die finnische Sauna ist wohl die bekannteste unter den Saunen. Sie ist wichtiger Teil der finnischen Lebensart und inzwischen auch auf der ganzen Welt verbreitet. Durch Wasseraufgüsse auf geheizte Steine wird im Innenraum der Sauna eine sehr hohe Temperatur und hohe Luftfeuchtigkeit erzeugt. Die Temperatur liegt in der Regel zwischen 70 und 100° C. Allerdings benötigt die Sauna durchaus zwischen 40 bis 90 Minuten bis sie einsatzbereit ist.sauna arten

 

Dampfbad

Das Dampfbad ist ein typisches Schwitzbad mit einer saunaähnlichen Wirkung. Dabei wird das Klima, also die hohe Luftfeuchtigkeit, innerhalb der Räumlichkeiten mit Hilfe eines Dampfkessels erzielt. Diese Art des schwitzens hilft besonders bei Atemwegerkrankungen. Die Temperaturen liegen für gewöhnlich zwischen 40°C – 55°C. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 80 – 100 % enorm hoch. Die Saunaform ist auch als „Aromabad“ bekannt, da nicht eine Schale mit Wasser und kräutern über den Saunaofen befestigt wird. Durch die Hitze entfalten die Kräuter ihre Düfte, die dem ganzen Raum eine angenehme Atmosphäre verschaffen

 

Infrarot-Sauna

Die Infrarotsauna oder auch Infrarotkabine genannt, ist erst seit einigen Jahren auf dem Markt und bietet eine gute alternative zur traditionellen Sauna. Der Unterschied hierbei liegt darin, dass der Körper nicht durch die heiße Luft der Aufgüsse erhitzt wird, sondern durch Infrarotstrahlung die mittels Strahlern erzeugt wird. Die finnische Sauna oder das Dampfbad ist nicht für jeden menschen geeignet, denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit können Menschen mit Herz- und Kreislaufproblem den Aufenthalt als belastend empfinden. Da bei der Infrarotsauna die hohe Luftfeuchtigkeit entfällt, bietet diese die ideale Alternative. Eine Infrarotsauna bringt aber auch andere zahlreiche Vorteile mit sich, dazu gehören:

  • Die Wärme der Infrarotsauna dringt in die obere Blutschicht ein und verteilt sich als Tiefenwärme im Körper.
  • Bei der Infrarotsauna spielt die Umgebungstemperatur beim Vorheizen eine Rolle. Nach einer Viertelstunde sollte sie einsatzbereit sein.
  • Bei der Infrarotsauna wird für gewöhnlich mehr geschwitzt. Mit der Flüssigkeit scheiden auch Gifte, Fette und Cholesterin aus.
  • Durch die geringere Zeit des Vorheizens, fallen die Energiekosten gering aus. Teilweise wird für eine Anwendung nur ein zweistelliger Cent-Betrag aufgewendet.
  • Infrarot ist besonders bei Sportlern zur Lockerung der Muskeln in der Aufwärmphase geeignet oder um Muskelkater loszuwerden. Auch wird dadurch das Immunsystem gestärkt.